Die Paprikacreme kurz ruhen lassen: Direkt nach dem Mixen wirken Knoblauch, Kapern und Zitronensaft häufig noch sehr dominant. Einige Minuten Ruhezeit lassen die Aromen harmonischer zusammenfinden. Erst danach final mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft abschmecken – gerade wegen der salzigen Kapern besser nicht vorher kräftig salzen.

Crostini mit Ricotta, Paprika und Sardellen
Zutaten
- 2 rote Spitzpaprika
- 250 g Ricotta (1 Topf)
- 6-7 Kapern
- Sardellenfilets (hochwertig, in Öl)
- 1 Baguette 12–15 Scheiben (ganz dünn geschnitten)
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Bund frischer Basilikum
- Frischer Thymian
- 1 Spritzer frischer Zitronensaft
- Hochwertiges Olivenöl
- Salz & Pfeffer
Zubereitung
1. Die Paprika grillen
Zuerst wäschst du die Spitzpaprika und schneidest sie in grobe Stücke. Erhitze etwas Olivenöl in einer Pfanne und grille die Paprika darin kräftig an, bis sie weich sind und leichte Röstaromen bekommen.

2. Die Crema mixen
Gib die gegrillten Paprika zusammen mit den Kapern, der Knoblauchzehe und dem Basilikum in einen Mixer. Füge einen guten Schuss Olivenöl, einen Spritzer Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer hinzu. Mixe alles zu einer feinen, aber noch leicht texturierten Paste.

3. Den Ricotta anmischen
Nimm den Ricotta und verrühre ihn in einer kleinen Schüssel mit frischem Thymian, einer Prise Salz, Pfeffer und einem Schuss Olivenöl, bis er schön cremig ist.

4. Baguette rösten
Heize deinen Ofen kurz vor. Lege die dünnen Baguettescheiben auf ein Backblech, beträufle sie mit ganz wenig Olivenöl und röste sie im Ofen goldbraun und knusprig an.

5. Anrichten (Das Finale)
Jetzt geht es ans Schichten: Nimm eine warme Brotscheibe, streiche eine ordentliche Portion der Ricotta darauf, setze einen Klecks der Paprika-Crema obenauf und kröne das Ganze mit einem Sardellenfilet.
